Hochmotiviert und voller Tatendrang fieberte die Damen I Volleyballmannschaft des FC Tiefenbach Djk dem ersten Bayernliga-Spiel in der neuen Saison gegen den TSV TB München II entgegen. Vor Saisonauftakt war ein großer Organisationsaufwand nötig, damit das Spiel überhaupt vor Publikum stattfinden konnte. Es musste ein online Ticketsystem eingeführt werden, um sich im Vorfeld einen Überblick zu verschaffen, wer das Spiel live erleben möchte. Ein Hygienekonzept wurde erarbeitet, für einen sicheren und reibungslosen Ablauf sowohl für die Spielerinnen als auch die Fans. „Es hat uns viel Mühe und Zeit gekostet, aber wir haben es geschafft alles so zu organisieren, dass wir unter den aktuellen Bedingungen guten Gewissens spielen können“, betont Anna Raster, Co-Spartenleitung der Tiefenbacher Volleyballabteilung.

Während des Spiels galt es dann, sich von all diesen Vorgaben und Beschränkungen frei zu machen und sich voll und ganz auf die Mannschaft und den Ball zu konzentrieren. Dies gelang den Tiefenbacherinnen im ersten Satz deutlich besser als den Münchnerinnen. Die Mannschaft aus Oberbayern hatte mit anfänglichen Startschwierigkeiten zu kämpfen, was Tiefenbach mit einer konsequenten Chancenverwertung ausnutzte. Block und Angriff griffen gut ineinander was zu einem 25:19 Sieg im ersten Satz führte. Doch München fand im zweiten Satz wieder in ihre alte Form zurück und spielte fortan auf Augenhöhe mit dem FC. Unter Druck wurde deutlich, dass Tiefenbach noch etwas die Routine fehlte und Unsicherheiten im Zusammenspiel immer wieder zu Punkten für den TSV führte. Zum einen lässt sich dies auf die neue Zusammensetzung der Mannschaft zurückführen, zum anderen auch auf mangelnde Spielpraxis durch die Coronabeschränkungen. Der zweite und vierte Satz gingen daher knapp an München mit jeweils 21:25. Im dritten Satz fand Tiefenbach zwischenzeitlich wieder zur Stärke und Kompaktheit des ersten Satzes und wurde auch gleich mit 25:18 Endstand belohnt. Im entscheidenden fünften Satz war in Tiefenbach die Luft raus. Körperlich als auch spielerisch fehlte die letzte Spritzigkeit um gegen München bestehen zu können, was zu einem 7:15 führte und einem finalen Spielstand von 2:3.