Voll konzentriert gingen die Volleyballerinnen in das Spiel

Die beiden letzten Heimspiele waren an Spannung kaum zu überbieten. Während sich die Tiefenbacher Volleyballerinnen in der Vorwoche gegen Schwabing in fünf Sätzen geschlagen geben mussten, schafften sie letzten Samstag eine kleine Sensation: Nach über zwei Stunden Spielzeit schickte man die Tabellenführerinnen aus Burgberg mit 3:2 nach Hause.

Das Trainerteam begann mit der Spielführerin Sarah Kugelmann und Isabella Wagner auf der Außenposition, Pia Sandner und Katrin Burkert als Mittelblockerinnen, Sophia Klingler als Diagonale, Anna Raster als Zuspielerin und Marion Nirschl als Libera. In den 20 Minuten des ersten Satzes zeigte man Volleyball vom Feinsten. Die Burgbergerinnen fanden kein Mittel gegen Tiefenbachs schnelle Bälle und in Folge war der Satz mit 25:17 gewonnen. Trotz mahnender Worte und zum Unverständnis der vielen Zuschauer schaltete man im zweiten Satz einen Gang zurück. Die Gegnerinnen erspielte sich über 8:6 und 15:8 einen Vorsprung, den sie trotz Tiefenbacher Aufholaktion mit 26:24 über die Ziellinie trugen. Der dritte Satz: gleicher Verlauf. Den Tiefenbacherinnen gelang es nicht, die Startphase für sich zu entscheiden und man musste wieder den Punkten hinterherlaufen. Mal war es eine ungenaue Annahme, mal eine fehlende Absprache, mal ein ungenauer Pass! In Summe zu viele Eigenfehler, was die Nervosität in den eigenen Reihen deutlich steigen ließ. Die wiederum tolle Aufholjagd kam zu spät, sorgte jedoch nochmals für Spannung und zwang den Gegner zu zwei Auszeiten bei 22:17 und 23:20. Trotzdem ging der Satz nach 27 Minuten mit 25:22 an Burgberg. Jetzt war aber klar, dass man spielerisch auf Augenhöhe agiert und wenn man sich keinen Einbruch erlaubt, auch als Sieger hervorgeht. Im vierten Satz war inzwischen Carmen Lüftl als Außenangreiferin eingesetzt und machte ihre Sache richtig gut! In diesem Satz konnte sich kein Team absetzen und auch die Zuschauer gaben ihr Letztes, um die Mannschaft aus Tiefenbach zu unterstützen. Spannung pur! Nach knapp 30 Minuten und beim Spielstand von 25:25 wurde Hannah Durchholz eingewechselt und ihre beiden Aufschläge legten die Grundlage für den Satzgewinn. Jetzt war die Erleichterung groß und das Selbstbewusstsein wieder da. Die Burgbergerinnen starteten den fünften Satz mit drei starken Aufschlägen, dann übernahm aber Tiefenbach das Zepter und zwang die Gäste bei 7:9 und 8:12 zur Auszeit. Nach 17 Minuten konnte man den Satzgewinn zu 12 und den Sieg mit den Zuschauern feiern. - sk, gk

Laden...