Trainingsauftakt der U18
von links nach rechts unten: Luise Dilling, Hannah Schreiner, Sophie Kirmayer, Theresa Huber, Enya Bayer, Johanna Roßmeier, Lauren Braumandl

Nach der schweren Saison 21/22 sind die Spielerinnen der Volleyballsparte des FC DJK Tiefenbach wieder voller Motivation zurück auf dem Spielfeld. Die pandemiebedingten Einschränkungen bedeuteten einen tiefen Einschnitt in den Spiel- und Trainingsbetrieb der Mannschaften. Daher entschied der Verein im Februar auch, sich in der Bayernliga aus dem wieder gestarteten Spielbetrieb zurückzuziehen. Die Gründe dafür waren vielfältig. Entscheidend aber war die dichte Taktung der Spiele die zusammen mit den Anfahrtszeiten eine immense zeitliche Belastung für das Team bedeutet hätte und der Schutz der Gesundheit von Spielerinnen und Trainer. Doch nun soll endlich wieder Volleyball gespielt werden. Im Gespräch mit den Spielerinnen wird deutlich wie sehr sie sich freuen, wieder ihren Sport ausüben zu können.

Tiefenbach profitiert besonders nach diesen herausfordernden Zeiten von ihrer starken Jugendarbeit. Viele junge Spielerinnen bleiben dem Verein treu und rücken auf in nächsten Jugendmannschaften. Hier haben sie die Chance ihre spielerischen Leistungen weiter zu entwickeln und auch in den Damenmannschaften erste Erfahrungen im Erwachsenenbereich zu sammeln. So hat sich die Spartenleitung ein attraktives Konzept für die U16 und U18 Mannschaften überlegt. Einmal pro Woche trainieren die Spielerinnen der beiden Jugendmannschaften mit Spielerinnen aus der Bayernligamannschaft. Dabei soll nach Positionen differenziert werden und relativ niederschwellig taktisches und technisches Wissen von Spielerin zu Spielerin vermittelt werden. Neben diesen beiden Jugendmannschaften plant der FC auch wieder U12, U13 und U14 Mannschaften zu melden. Somit wird Volleyball wieder für nahezu alle Altersgruppen angeboten. In Niederbayern gelingt dies mittlerweile nicht mehr vielen Vereinen. 

Über spielerische Verstärkung würde sich der FCT in allen Mannschaften freuen. Zwar sei man gut aufgestellt, doch je breiter ein Kader, desto besser die Chancen für das ganze Team. Gleiches gilt für den Trainerstab. Auch hier können sich interessierte und technisch versierte Männer oder Frauen melden, um im Trainingsbetrieb der Jugendmannschaften oder der Damen 1 und 2 mitzuwirken. Kontaktaufnahme ist unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! möglich.

Ehemalige Regionalligaspielerin Stephanie Maier feiert ihr Debüt

Wie auch am vergangenen Wochenende zeigten die heimstarken Tiefenbacherinnen am Samstag gegen den FSV Marktoffingen II ein spannendes Spiel, aus dem das Team erneut siegreich vom Platz ging. Aufgrund einer Trainingsverletzung von Pia Sandner und dem Debüt der ehemaligen Regionalligaspielerin Stephanie Maier auf der Position der Mittelblockerin ging die Mannschaft mit einem etwas veränderten Kader an den Start. Trotz dieser Veränderungen fand der FC DJK Tiefenbach gut in den ersten Satz und setzte sich deutlich von den Gegnerinnen aus Schwaben ab. Besonders zu Ende des ersten Satzes zeigten die Tiefenbacherinnen tolle Punkteserien und gewannen 25:12. In Satz 3 konnte der FSV Marktoffingen II immer wieder kleine Punkteserien setzen, wodurch in der einen oder anderen Situation das Spiel zu kippen drohte. Das Trainerteam Günther Kohout und Lukas Kuppler versuchte in den beiden Auszeiten und durch die Einwechslung von Elena Lüftl und Katrin Burkert die Situation noch zu drehen, dennoch unterlag Tiefenbach mit 14:25. Wie würde Tiefenbach mit diesem ersten Rückschlag umgehen? Das Team bewies mentale Stärke und ließ sich trotz einiger erneuter Punkteserien der Marktoffingerinnen nicht unterkriegen. Den Schlusspunkt mit 25:17 setzte Hannah Durchholz, die in diesem Spiel in jedem Satz in der Startaufstellung vertreten war. Es stand nun 2:1 für Tiefenbach – ein Satz noch und das Spiel war entschieden. Kohout und Kuppler nahmen keine weiteren Veränderungen vor und so konnte Stephanie Maier auch in diesem Satz in ihrer souveränen und ruhigen Art wertvolle Punkte für den FCT liefern. Den FSV schien nun seine Spielfreude etwas verlassen zu haben, vielleicht auch die Kraft, da durch den kleinen Kader nur wenig Wechselmöglichkeiten bestanden. Tiefenbach siegte mit 25:15 und arbeitet sich erneut in der Tabelle nach oben. Aktuell steht das Team nun auf Platz 8. 

Leider lief es für die Damen II des FCT nicht so gut. Sie sahen sich in der Bezirksliga vor auswärtiger Kulisse mit dem starken Team der roten Raben Vilsbiburg IV konfrontiert. Die Sätze fielen denkbar knapp aus, Tiefenbach kämpfte hart und zeigte sich absolut auf Augenhöhe. Sie zwangen Vilsbiburg in den Tiebreak und mussten sich im 5. Satz mit 15:7 geschlagen geben. Das Team steht nun auf Platz 6 knapp hinter den Roten Raben und der TG Landshut.

Voll konzentriert gingen die Volleyballerinnen in das Spiel

Die beiden letzten Heimspiele waren an Spannung kaum zu überbieten. Während sich die Tiefenbacher Volleyballerinnen in der Vorwoche gegen Schwabing in fünf Sätzen geschlagen geben mussten, schafften sie letzten Samstag eine kleine Sensation: Nach über zwei Stunden Spielzeit schickte man die Tabellenführerinnen aus Burgberg mit 3:2 nach Hause.

Das Trainerteam begann mit der Spielführerin Sarah Kugelmann und Isabella Wagner auf der Außenposition, Pia Sandner und Katrin Burkert als Mittelblockerinnen, Sophia Klingler als Diagonale, Anna Raster als Zuspielerin und Marion Nirschl als Libera. In den 20 Minuten des ersten Satzes zeigte man Volleyball vom Feinsten. Die Burgbergerinnen fanden kein Mittel gegen Tiefenbachs schnelle Bälle und in Folge war der Satz mit 25:17 gewonnen. Trotz mahnender Worte und zum Unverständnis der vielen Zuschauer schaltete man im zweiten Satz einen Gang zurück. Die Gegnerinnen erspielte sich über 8:6 und 15:8 einen Vorsprung, den sie trotz Tiefenbacher Aufholaktion mit 26:24 über die Ziellinie trugen. Der dritte Satz: gleicher Verlauf. Den Tiefenbacherinnen gelang es nicht, die Startphase für sich zu entscheiden und man musste wieder den Punkten hinterherlaufen. Mal war es eine ungenaue Annahme, mal eine fehlende Absprache, mal ein ungenauer Pass! In Summe zu viele Eigenfehler, was die Nervosität in den eigenen Reihen deutlich steigen ließ. Die wiederum tolle Aufholjagd kam zu spät, sorgte jedoch nochmals für Spannung und zwang den Gegner zu zwei Auszeiten bei 22:17 und 23:20. Trotzdem ging der Satz nach 27 Minuten mit 25:22 an Burgberg. Jetzt war aber klar, dass man spielerisch auf Augenhöhe agiert und wenn man sich keinen Einbruch erlaubt, auch als Sieger hervorgeht. Im vierten Satz war inzwischen Carmen Lüftl als Außenangreiferin eingesetzt und machte ihre Sache richtig gut! In diesem Satz konnte sich kein Team absetzen und auch die Zuschauer gaben ihr Letztes, um die Mannschaft aus Tiefenbach zu unterstützen. Spannung pur! Nach knapp 30 Minuten und beim Spielstand von 25:25 wurde Hannah Durchholz eingewechselt und ihre beiden Aufschläge legten die Grundlage für den Satzgewinn. Jetzt war die Erleichterung groß und das Selbstbewusstsein wieder da. Die Burgbergerinnen starteten den fünften Satz mit drei starken Aufschlägen, dann übernahm aber Tiefenbach das Zepter und zwang die Gäste bei 7:9 und 8:12 zur Auszeit. Nach 17 Minuten konnte man den Satzgewinn zu 12 und den Sieg mit den Zuschauern feiern. - sk, gk

Oben v.l. Lukas Kuppler, Elena Lüftl, Carmen Lüftl, Hannah Durchholz, Katrin Burkert, Sarah Kreuzer, Sophia Klingler, Pia Sandner
Unten v.l. Lena Kowasch, Marion Nirschl, Isabella Wagner, Nicola Antretter, Anna Raster, Sarah Kugelmann
Nicht auf dem Bild: Vreni Reichert, Sophie Kowasch, Karolin Walter, Sabine Gütlein, Valeria Titovskaia, Stefanie Fleischmann

Die Saison naht. Es galt sich nun taktisch und sportlich final im Trainingslager aufzustellen. Und dass das sowohl der Mannschaft und auch dem Trainerstab gelungen ist, zeigt sich sowohl an den zufriedenen Gesichtern aller Beteiligten als auch an den flüssigen und aufeinander abgestimmten Spielzügen. Dafür wurde aber auch hart gearbeitet. Die erste Trainingseinheit am Freitag folgte dem klassischen Ablauf von Kondition – Strategie – Spielzüge. Am nächsten Tag wurden dann erste Schwerpunkte auf Block und Annahme gesetzt. Hier können viele Punkte im Spiel verloren werden, daher ist dieser Part nicht zu unterschätzen. Der erfahrene Trainerstab um Günther Kohout weiß um diesen Faktor und nutzte dieses Trainingslager um hier die entscheidenden Weichen zu stellen. Drei harte Trainingseinheiten standen am Samstag auf dem Trainingsplan, da sorgte ein entspannendes Bad in der Ilz für die notwendige Erholung. Mentale Stärke und Teamgeist stand dann am Abend im Fokus, der gemütlich bei einem gemeinsamen Essen mit Pizzen vom im Vesuvio ausklang. Nach dem gemeinsamen Frühstück am Sonntag standen Krafteinheiten unter der Leitung von Lukas Kuppler auf dem Programm, danach wurden Schwerpunkte des Trainings-Wochenende mittels Videotechnik analysiert. Der Tenor ist klar: wir sind bereit, lasst die Spiele beginnen!

Hochmotiviert und voller Tatendrang fieberte die Damen I Volleyballmannschaft des FC Tiefenbach Djk dem ersten Bayernliga-Spiel in der neuen Saison gegen den TSV TB München II entgegen. Vor Saisonauftakt war ein großer Organisationsaufwand nötig, damit das Spiel überhaupt vor Publikum stattfinden konnte. Es musste ein online Ticketsystem eingeführt werden, um sich im Vorfeld einen Überblick zu verschaffen, wer das Spiel live erleben möchte. Ein Hygienekonzept wurde erarbeitet, für einen sicheren und reibungslosen Ablauf sowohl für die Spielerinnen als auch die Fans. „Es hat uns viel Mühe und Zeit gekostet, aber wir haben es geschafft alles so zu organisieren, dass wir unter den aktuellen Bedingungen guten Gewissens spielen können“, betont Anna Raster, Co-Spartenleitung der Tiefenbacher Volleyballabteilung.

Während des Spiels galt es dann, sich von all diesen Vorgaben und Beschränkungen frei zu machen und sich voll und ganz auf die Mannschaft und den Ball zu konzentrieren. Dies gelang den Tiefenbacherinnen im ersten Satz deutlich besser als den Münchnerinnen. Die Mannschaft aus Oberbayern hatte mit anfänglichen Startschwierigkeiten zu kämpfen, was Tiefenbach mit einer konsequenten Chancenverwertung ausnutzte. Block und Angriff griffen gut ineinander was zu einem 25:19 Sieg im ersten Satz führte. Doch München fand im zweiten Satz wieder in ihre alte Form zurück und spielte fortan auf Augenhöhe mit dem FC. Unter Druck wurde deutlich, dass Tiefenbach noch etwas die Routine fehlte und Unsicherheiten im Zusammenspiel immer wieder zu Punkten für den TSV führte. Zum einen lässt sich dies auf die neue Zusammensetzung der Mannschaft zurückführen, zum anderen auch auf mangelnde Spielpraxis durch die Coronabeschränkungen. Der zweite und vierte Satz gingen daher knapp an München mit jeweils 21:25. Im dritten Satz fand Tiefenbach zwischenzeitlich wieder zur Stärke und Kompaktheit des ersten Satzes und wurde auch gleich mit 25:18 Endstand belohnt. Im entscheidenden fünften Satz war in Tiefenbach die Luft raus. Körperlich als auch spielerisch fehlte die letzte Spritzigkeit um gegen München bestehen zu können, was zu einem 7:15 führte und einem finalen Spielstand von 2:3.

hinten von links: Isabella Wagner, Vreni Reichert
2. Reihe hinten von links: Pia Sandner, Sophia-Marie Klinger, Sarah Kugelmann, Anna Raster
3. Reihe: Sarah Kreuzer, Sabine Gütlein, Hannah Durchholz,
4. Reihe: Marion Nirschl, Lena Kowasch
Vorne: Lukas Kuppler

Während der coronabedingten Schließungen der Turnhallen hatten die Volleyballspielerinnen des FC Djk Tiefenbach intensiv an ihrer körperlichen Fitness gearbeitet. Da nun auch wieder Mannschaftssport erlaubt ist, bereitet sich das Team um Trainer Günther Kohout nun mit Hochdruck auf die taktischen und technischen Herausforderungen der neuen Saison vor. Dabei wurden bereits zwei Freundschaftsspiele gegen die Regionalligamannschaften TB/ASV Regenstauf und Nawaro Straubing 2 absolviert. Hier wurde ein besonderes Augenmerk auf Blocktaktik und Spielstrategie gelegt. Auch wenn beide Spiele verloren gingen, waren es im Rahmen der Vorbereitung entscheidende Schritte um in die, für die kommende Saison erforderliche, Topform zu kommen. „Wir haben viel ausprobieren können und so gut gesehen, an welchen Punkten wir noch arbeiten müssen“, meinte die Co-Spartenleiterin Anna Raster zusammenfassend.

Umrahmt wurden diese Freundschaftsspiele von einem dreitägigen Trainingslagers mit den Schwerpunkten auf Teambuilding und strategischer Spielplanung. „Insgesamt kann man sagen, dass uns dieses Trainingslager in unserer spielerischen und mentalen Entwicklung sicherlich sehr gut getan hat. Wir sind als Team nochmal deutlich zusammen gewachsen, was gerade mit dem neuen Kader keine Selbstverständlichkeit ist“, betonte Raster bei ihrem Resümee zum Trainingslager. Dazu wurden die verschiedensten Spielkombination und –situationen trainiert, die dann mittels einer Videoanalyse nochmal genauer besprochen wurden, um die Mannschaft optimal auf die kommenden Spiele vorzubereiten. Zusätzlich wurden auch einzelne Einheiten zum Thema Mentaltraining eingebaut. „Mentale Stärke ist in schwierigen Spielsituationen einer der Schlüssel zum Erfolg - gerade wenn man spielerisch auf Augenhöhe agiert, bringt eine gewisse Resilienz oftmals das entscheidende Quäntchen mehr“, betont die langjähirge Spielerin Isabella Wagner. Mit dem Trainingslager wurden auch die offiziellen Kader der Damen 1 und Damen 2 bekannt gegeben. Der erweiterte Kader der Damen 1 lautet:
Antretter Nicola, Burkert Katrin, Durchholz Hannah, Eder Helena, Fleischmann Stefanie, Gütlein Sabine, Klingler Sophia-Marie, Kowasch Lena, Kowasch Sophia, Kreutzer Sarah, Kugelmann Sarah, Lüftl Carmen , Lüftl Elena, Nirschl Marion, Piva Chiara, Raster Anna, Reichert Vreni, Sandner Pia, Schwarzmaier Jennifer, Titovskaia Valeria, Wagner Isabella, Walter Karolin

„Wir sind sehr zufrieden mit unserem neuen Kader. Wir haben auf allen Positionen starke Spielerinnen, die aber auch sehr gute Teamplayerinnen sind“, dabei sind sich die Verantwortlichen einig. Der Kader der Damen 2, der ebenfalls sehr positiv aufgenommen wurde, besteht aus folgenden Spielerinnen:
Lisa Raster, Jana Stockbauer, Leonie Weitz, Susanne Ruland, Constanze Kohout, Nina Buchberger, Helena Eder, Ulla Donath, Katharina Weimer, Pia Sander, Maria Weißbarth, Kristina Kölbl, Carmen und Elena Lüftl

Die neue Saison beginnt für die Damen 2 am 3.10. in Vilsbiburg gegen Rote Raben Vilsbiburg III und für die Damen 1 am 4.10, 14 Uhr in Tiefenbach gegen TB München. Um das Heimspiel live zu erleben, müssen sich die Zuschauer bis spätestens 3 Tage vor dem Spiel entweder auf Facebook (FC Tiefenbach DJK Volleyball) oder Instagram (@tiefenbach.volleyball) mit Name, Telefonnummer, Mailadresse und Wohnort anmelden. Sie erhalten dann einen QR-Code den sie beim Einlass vorzeigen müssen. Es gelten die gängien AHA-Regeln.

Neuer Trainer und 10 neue Spielerinnen wollen nach Tiefenbach

Alex
Paidla

Nicola
Antretter

Ulla
Donath

Sophia-Marie
Klingler

Lena
Kowasch

Sarah
Kreuzer

Sarah
Kugelmann

Vreni
Reichert

Pia
Sandner

Katharina
Weimer

Leonie
Weltz

Trotz der erschwerten Bedingungen durch die Folgen der Coronapandemie laufen in Tiefenbach die Vorbereitungen für die kommende Saison auf Hochtouren. Der bisher noch freie Trainerposten für das Team der Damen II konnte zur Zufriedenheit des ganzen Vereins mit Alexander Paidla besetzt werden. Die Mannschaft ist in der vergangenen Saison in die Bezirksliga aufgestiegen und erhofft sich nun vom neuen Trainer spielerische und strategische Impulse, die Tiefenbach ein Spiel auf Augenhöhe mit den anderen Vereinen ermöglicht. Paidla ist mit seinen 31 Jahren noch ein relativ junger Trainer, was der Verein aber durchaus als Vorteil sieht. „Er ist jung, er spricht die Sprache der Spielerinnen und er weiß wie man die Mädls auch in schwierigen Situationen motivieren kann. Das ist gerade bei einer Mannschaft, die sich frisch in einer neuen Liga beweisen muss sehr wichtig“, betont Anna Raster, spielerische Leiterin der Sparte Volleyball. Paidla selbst hat vor allem das motivierte und harmonische Auftreten der Mannschaft beim Probetraining begeistert. Er freut sich sehr auf seine neue Aufgabe in Tiefenbach und über das in ihn gesetzte Vertrauen. Besonders stolz ist die Spartenleitung über die vielen neuen Spielerinnen, die sich für Tiefenbach als Verein entschieden haben. „Bei uns finden diese neuen Spielerinnen optimale Trainingsbedingungen, Teamgeist und ein hohes Spielniveau. Diese Kombination macht uns als Verein attraktiv, weit über die Grenzen des Gemeindegebiets hinaus“, so Anna Raster. Aber nicht nur die neuen Spielerinnen sind entscheidend für den Erfolg eines Vereins. Auch eine konsequente und stabile Jugendförderung ist ein wichtiger Baustein für die spielerische Qualitätssicherung in den Mannschaften im Erwachsenenbereich. „Hier leistet die Sparte Volleyball wirklich hervorragende Arbeit. Diese Saison konnten zwei Teams in der U12- und jeweils eine Mannschaft in den U13-, U16- und U20-Ligen gemeldet werden. So entwickeln sich neue Spielerinnen aus den eigenen Reihen. Genau diese Entwicklung wollen wir als Vereinsführung unterstützen“, so der Vereinsvorsitzende Hannes Regner. Ein Beispiel dafür ist Pia Sandner. Ihre bisherige Spielkarriere verbrachte sie durchwegs in Tiefenbach. Bereits mit 15 Jahren ist ihr spielerisches Können beachtlich und ermöglichte ihr erste Einsätze in der Bayernliga gemeinsam mit der Damen I Mannschaft. 

Aber nicht nur die spielerischen Planungen laufen auf Hochtouren. Auch die Organisation des Spielbetriebs bedarf, durch die aktuellen Hygieneauflagen einiges an Vorlauf. „Die Saison beginnt Ende September. Wir hoffen, dass uns dann die Durchführung von Spielen vor Publikum erlaubt sein wird. Zumal wir nun auch für das leiblichen Wohl unserer Gäste einige neue Schmankerl aufgenommen haben“, führt Ralph Sitter den aktuellen Stand der Dinge aus. 

Insgesamt erscheint der FC DJK Tiefenbach gut gerüstet, um den niederbayerischen Volleyball neben den weiteren Topmannschaften aus Dingolfing, Vilsbiburg und Straubing in den höherklassigen Ligen über die Bezirksgrenzen hinaus angemessen zu vertreten. Tiefenbach hat es mit viel Einsatz und Engagement geschafft in die Höhen der vier besten Mannschaften Niederbayerns aufzusteigen.

Nach dem erfolgreichen Saisonabschluss im März beginnt für die Volleyballerinnen des FC Djk Tiefenbach nun wieder die Vorbereitung auf neue Saison. Doch wie trainieren, wenn alle Hallen geschlossen sind und man sich nicht mit der Mannschaft treffen darf? Was für viele im Arbeitskontext mittlerweile zum Alltag gehört, funktioniert auch beim Fitnesstraining – die Lösung heißt Homeoffice. Dreimal in der Woche treffen sich nun die Spielerinnen der Damen 1 und 2 mit dem Fitnesstrainer Lukas Kuppler via zoom, um jetzt schon die Grundlagen für die neue Saison zu legen. Auch der neue Trainer Günther Kohout ist live dabei, um den Trainingsfortschritt seine Spielerinnen zu beurteilen. 

Trainiert werden vor allem Sprung- und Schnellkraft. Aber auch hartes Krafttraining fehlt nicht in den Einheiten. Hier stehen vor allem die Arme und Bauchmuskeln im Fokus. Genutzt werden von der Toilettenpapierrolle bis zu Wasserflasche alle möglichen Haushaltsgegenstände, aber auch das allseits gefürchtete Thera-Band. Zur Stärkung des Teamgeists findet freitags nach der Fitnesseinheit auch eine Teambesprechung statt, um sich über die aktuelle Situation auszutauschen, aber auch Zukunftspläne zu schmieden.

Die Spielerinnen lassen sich von den Einschränkungen durch die Corona-Pandemie nicht verrückt machen und haben ihr Ziel klar im Fokos – eine weitere, erfolgreiche Saison in der Bayernliga. Die Hoffnungen liegen auf einem regulären Saisonstart im Herbst 2020. Die Spielerinnen hätten es bei diesem Engagement auf jeden Fall verdient. Sobald die Halle in Tiefenbach wieder öffnet, wollen sie zum regulären Trainingsbetrieb zurückkehren und dann bald auch mit einem Trainingslager starten.

Im finalen Spiel gegen den TSV Abendsberg bewiesen die Tiefenbacher Spielerinnen nochmals ihre ganze Klasse und siegten 3:0 vor heimischem Publikum. Die Stimmung in der Tiefenbacher Halle war bereits vor Spielbeginn ausgelassen und steigerte sich mit jedem Punkt den die FCT-Spielerinnen erzielten. Motiviert von der tollen Stimmung liefen die Spielerinnen in Bestbesetzung auf das Spielfeld und wurden euphorisch von den Fans bejubelt. Die Abendsberger Spielerinnen hatten also von Anfang an keinen leichten Stand. 

Gezielt setzten die Tiefenbacherinnen die Abendsbeger Hauptanreiferin durch präzise Blockarbeit außer Kraft und verhinderten so entscheidende Punkte von Seiten der Abendsbergerinnen. Probleme hatte der TSV auch mit dem Aufschlagspiel der Tiefenbacherinnen. Die Annahme der rotierenden Bälle stellte die Spielerinnen immer wieder vor Herausforderungen und brachte Tiefenbach einige Punkte ein. Doch es lief auch nicht alles glatt auf Seiten des FCTs. Gerade die Annahme gestaltete sich nicht immer wie geplant. Daher siegte Tiefenbach nur knapp mit 25:23. Im zweiten Satz zeigte sich Tiefenbach souveräner, sodass der scheidende Coach Thorsten Barth auch mal Gelegenheit zum Wechsel hatte. Die Tiefenbacherinnen konnten von Anfang an ihre Spielzüge zu Ende spielen und mitunter schöne Kombinationen zeigen. Sie siegten mit 25:17. Im dritten Satz zeigte sich dann ein gänzlich anderes Bild. Tiefenbach hatte ein echtes Tief, dass sich Abendsberg zu Nutzen machte. Tiefenbach lag fast den ganzen Satz mit 2 bis 3 Punkten hinten. Die spielerische Stärke vom vorherigen Satz war einer gewissen Trägheit gewichten, die sich niemand so richtig erklären konnte. Doch durch die lautstarken Anfeuerungsrufe vom Spielfeldrand und der tollen Stimmung der Fans konnte Tiefenbach das Tief doch noch überwinden und siegte mit 25:22.

Im Anschluss wurde der Aufsteiger euphorisch von seinen Fans für einen starken 5. Platz in der Bayernliga gefeiert. Besondern Dank zollten die Spielerinnen ihrem Trainer Thorsten Barth, der sich in der kommenden Saison anderen Aufgaben widmet.

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