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FC Tiefenbach DJK empfängt Auswanderer Peter Gau mit 30 Jugendkickern des Benbulben FC
Hoppla, was machen denn ein Dudelsack-Spieler, die irische Nationalflagge und Dutzende englisch-sprachige Juniorenkicker am späten Sonntagnachmittag auf dem Tiefenbacher Kunstrasen? Nun, besagte Jung-Fußballer kommen vom „Benbulben FC“ nahe der Stadt Sligo im Nordwesten der „Grünen Insel“ – und sie besiegeln zusammen mit den heimischen Talenten des FC Tiefenbach DJK eine neue irisch-bayerische Fußball-Freundschaft mit einem Jugendturnier bunt gemischter Mannschaften. Die ungewöhnliche Aktion geht zurück auf eine Initiative des vor knapp 20 Jahren nach Irland ausgewanderten Tiefenbachers Peter Gau, dessen Kontakte in die alte Heimat nie abgerissen sind – und jetzt durch den Fußball noch intensiver werden. ,,Wir haben mit knapp 30 jungen Kickern zwischen elf und 14 Jahren unser Trainingslager von Mittwoch bis Montag in Tiefenbach absolviert, aber die Hitze hier hat unsere Trainingseinheiten ganz schön erschwert“, erklärt Peter Gau, der in Irland als Krankenpfleger arbeitet. Dafür gab‘s zur Belohnung aber auch schöne Ausflüge zum FC-Bayern-Campus sowie nach Passau zum Sightseeing und Shopping. Mit Betreuern umfasste die irische Delegation insgesamt 65 Leute, und die trafen beim FCT um Vorsitzenden Hannes Regner und seine Fußballer auf offene Arme. So gab‘s am frühen Sonntagabend nach dem Kreisliga-spiel Tiefenbach – Karpfham (1:3), bei dem in der Halbzeitpause schon der Dudelsack erklang, noch ein kleines Turnier auf dem Kunstrasen, bei dem erstens die Mannschaften bewusst im Sinne der Völkerverständigung ,,gemixt“ wurden und zweitens die Ergebnisse nicht im Vordergrund standen, sondern der Spaß am Fußball mit neuen Freunden – und das macht am Ende den Amateurfußball doch so wertvoll, nicht der bloße Kampf um Punkte und Tabellenplätze...
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Den Scheck überreichte 1. Vorstand Johannes Regner (2. vl.) an HVO Rettungssanitäter Andreas Lindmeier (Mitte) im Beisein von Markus Lux (links), Gerhard Six (rechts unten) und Frank Leitl (rechts). Foto: Brand
Er hat seine Arbeit getan. In nur sechs Jahren ist der schnittige, 2015 gebraucht gekaufte Mini Countryman für die „HVO - Helfer vor Ort“ stramme 105.000 Kilometer auf rund 1000 Einsätzen im Bereich Tiefenbach, Patriching, Ruderting und Kirchberg gefahren. Immer unterwegs zur Rettung von Menschenleben. Nun darf er in Rente gehen. Allerdings haben die Helfer vor Ort noch keinen Nachfolger. Etwas größer soll der neue motorisierte HVO-Mitarbeiter sein, ausgestattet mit Allradantrieb und Automatik für’s schnellere Vorankommen bei schwierigen Straßenverhältnissen und zur Sicherheit der HVO und ihren Patienten. Die Marke spielt dabei keine Rolle. „Da war wirklich alles dabei“, erklärt Andreas Lindmeier, Bereitschaftsleiter des BRK in Tiefenbach, der ehrenamtlich für die HVO im Einsatz ist. „Vom schweren Verkehrsunfall mit Toten über Wohnungsbrand bis hin zum Selbstmord war alles dabei.“ 1050 Euro spendete der FC Tiefenbach DJK für das neue Einsatzfahrzeug und genau so hoch ist auch die Mitgliederzahl des Vereins. Ein Anfang, aber dennoch ein Tropfen auf den heißen Stein. Rund 60000 Euro wird es wohl brauchen, damit die sechs menschlichen HVO - allesamt ausgebildeten Rettungssanitäter - mit ihrem neuen Einsatzfahrzeug zur Rettung von Menschenleben eilen können. Übrigens tun sie das Montag bis Freitag von 18 bis 6 Uhr und am Wochenende durchgehend 24 Stunden lang. Wer den Helfer vor Ort bei der Anschaffung ihres neuen Einsatzfahrzeug helfen möchte hier das Spendenkonto. BRK-Kreisverband Passau, IBAN: DE78 7405 0000 0240 0001 33, Sparkasse Passau, Verwendungszweck HVO Tiefenbach.
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Bei einer Ehrenamtsgala in Natternberg überreichten der Vorsitzende des Fußballkreises Niederbayern Ost, Christian Bernkopf und Bezirksehrenamts-Referent Hans Wimmer „unserer Kornelia“ die DFB-Ehrenamtsurkunde mit DFB-Uhr. Kornelia ist beim FC Tiefenbach DJK seit über vier Jahrzehnten ununterbrochen ehrenamtlich aktiv. Ob Platzverkauf, Kioskreinigung, Weinabend, FCT-Varieté, Sommerfest und vieles andere mehr, Kornelia ist ein großer Segen für unseren Verein. „Überaus hohe Zuverlässigkeit und eine gehörige Portion Organisationstalent zeichnen Kornelia aus“, so hieß es in der Laudatio von Kreisehrenamtsbeauftragten Gerhard Jende. Kornelia ist kein Fan großer Worte, glänzt durch ihre Bescheidenheit. Absolut bewundernswert und einmalig, wieviel blau-weißes Herzblut Kornelia in unseren Verein steckt.
Liebe Kornelia! Die gesamte FC-Familie bedankt sich bei Dir aufs Allerherzlichste für dein herausragendes Engagement.
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Der Tiefenbacher Ultra-Trailer Martin Grill (38) hat die 172 Kilometer lange Strecke mit 10.000 Höhenmetern beim „Ultra Trail du Mont Blanc“ gemeistert. „Einmal hab’ ich an einer Verpflegungsstation, wo auch Feldbetten aufgestellt waren, kurz überlegt, ob ich mich mal zur Erholung hinlegen sollte. Aber dann war ich mir nicht mehr sicher, ob es mich noch mal gefreut hätte, wieder aufzustehen und weiter zu laufen. Also hab’ ich nur kurz Rast gemacht und bin einfach weitergelaufen.“ Die zwischenzeitlich aufkommenden leisen Selbstzweifel, die aus den Worten von Martin Grill (38) herauszuhören sind, plagten den Ultra-Trail-Spezialisten vom FC Tiefenbach DJK am vorvergangenen Wochenende in Frankreich. Allerdings nicht, wie für jeden Hobbyläufer nachvollziehbar, nach 15 oder 20 Kilometer in flachem Terrain. Nein, Martin Grill kam erst nach gut 80 Kilometer Laufstrecke mit 5000 Höhenmetern etwas ins Grübeln – aber das war ja das Problem: Wo es selbst für hartgesottene Ausdauerspezialisten nach zwei vollen Marathons am Stück „rien ne va plus“ (nichts geht mehr) geheißen hätte, geht beim „Ultra Trail du Mont Blanc“ (UTMB) rund um den mit 4810 Metern höchsten Berg der Alpen, die Schinderei erst richtig los. Was ihm darüber hinweg half: „Die Stimmung war vom Start weg einmalig, unvorstellbar viele Zuschauer säumten die Strecken. Sogar in der Nacht haben dich Leute angeschrien, um dich weiter zu motivieren“. Im Ziel eines der schwersten Ausdauer-Wettbewerbe der Welt hatte Martin Grill schließlich in 32:49:49 Stunden die unvorstellbare Herausforderung von 172,1 Kilometern über Stock und Stein in teils hochalpinem Gelände (bis 2700 m Meereshöhe) mit insgesamt etwa 10 000 Höhenmetern bewältigt – als 176. von insgesamt 2300 Startern auf der Ultra-Distanz. Drei lange Jahre hatte der frühere Tiefenbacher Bezirksliga-Kicker überhaupt auf die Teilnahme in den französischen Alpen warten müssen – denn der Start ist nicht nur an Qualifizierungspunkte aus anderen Rennen geknüpft, sondern auch ans Glück: Die raren Startnummern werden unter Tausenden Anmeldern verlost.
Bericht: Passauer Neue Presse
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Beitrag aus der PNP vom 21.01.2021:
Tiefenbach. 28 Vereine, Verbände und Institutionen des sozialen Spektrums in der Region Tiefenbach können sich über Spenden der Raiffeisenbank im Landkreis Passau-Nord freuen. Die Bank schüttete dort insgesamt 13500 Euro an sie aus. Traditionell leert sie ihren Spendentopf zum Jahresende. Die Coronapandemie ließ das aber in diesen schwierigen Zeiten nicht zu, so mussten die sonst üblichen Spendenübergaben in den drei Hauptfilialen entfallen. Im gesamten Geschäftsgebiet der Genossenschaft wurden im vergangenen Jahr 68250 Euro ausgeschüttet. Auch Johannes Regner (Mitte) vom FC DJK Tiefenbach konnte 1500 Euro von Raiffeisen-Vorstand Matthias Bloch (l.) und Filialteamleiter Oliver Wagner in Empfang nehmen. Beim Bau des neuen Kunstrasenplatzes in Tiefenbach sei der Zuschuss der Bank gut angelegt, freute sich Regner.

